VISUALISIERUNG

Durch den massiven Einsatz modernster Messtechnik im Eisenbahnbereich entstehen große Datenmengen. Um rasche und objektive Entscheidungen treffen zu können, ist ein fundiertes Datenmanagement notwendig. Die Visualisierung ist ein Prozess, um die mit den Daten aufgenommenen technischen Zusammenhänge unmittelbar optisch erfassbar und somit verständlich zu machen. Hierbei helfen einerseits die Reduzierung auf genormte Kenngrößen (Kräfte, Beschleunigungen, äquivalente Konizität; siehe QUICON). Diese Vorgangsweise bringt eine drastische Reduktion der Daten mit sich – viele nicht unbedeutende Details der Ausgangsdaten gehen dabei verloren. Die Darstellung dieser tabellarischen Daten erfolgt meist in Form von (statischen) zwei-dimensionalen Graphiken. Andererseits kann eine große Anzahl an Informationen durch geschickte Visualisierung einen besseren Überblick über einen längeren Abschnitt geben. Eine Möglichkeit ist die ortsbezogene Darstellung kontinuierlicher Messgrößen wie z.B. Verschleißdaten in Falschfarben. Drei-dimensionale Visualisierungen erlauben dem geschulten Auge die gleichzeitige Beurteilung der Messgrößen in einer Vielzahl von Punkten. Durch interaktive Änderung der (Blick- bzw.) Projektionsrichtung können alle Details eingehend studiert werden. Damit ist es leicht möglich, etwa periodische Änderungen zu erkennen. Eine andere Art der Betrachtung ist die Analyse im Zeitbereich. Die Betrachtung der Kombination der beiden Einflussparameter (Ort und Zeit) wird durch eine Animation möglich.


Beispiel: Radabnutzung

Die linke Abbildung zeigt den Verschleiß einer Rillenschiene in Falschfarben über die Bereiche der Fahrfläche, der Rille bis zum Leitschenkel. In der rechten Hälfte ist die Abnutzung auf die zugehörige Position der Schienenoberfläche der gemessenen Profile aufgetragen.


Abbildung: Verschiedene Darstellungen der Abnutzung der Rillenschiene

SIMULATGLATTKONTRACKDYNQUICONDATENAUSWERTUNGSIMOOR
PROFILGEOMETRIERILLENSCHIENEVISUALISIERUNGLANGZEITVERSCHLEISSUNTERSUCHUNGEN